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Sitzung 29, Mittwoch, 9. April 2008
Für jeden von euch gibt es eine "Blaupause", d.h. ein optimaler Weg zur Erreichung des eigenen Selbstwerts und zu seiner eigenen Erfüllung. Manchmal weicht man von dieser Blaupause ab, aber man kann jederzeit zu ihr zurückkehren. Depressionen treten auf, weil Dinge in der persönlichen Realität eingetreten sind, für die man keine Verantwortung übernehmen möchte. Das heißt nicht, dass irgendwer irgendwen dafür verurteilt, dass jemand den Grund für eine Depression ständig neu anwählt, denn dafür sorgt ein jeder schon selbst. Es gibt verschiedene Gründe, um eine Depression anzuwählen. In der Regel sind diese auch jene Dinge, die euch in eurer Welt so wichtig sind: Liebe, Beruf und Gesundheit. Sobald ihr euch um eines dieser Elemente betrogen fühlt, besteht die Möglichkeit für euch, eine Depression aufzubauen. An dieser Stelle möchte ich vorab eines klarstellen: Niemand von euch ist einer Depression hilflos ausgeliefert. Jeden Morgen, wenn ihr aufwacht, durchsucht ihr im Geiste ganz automatisch die umliegenden wahrscheinlichen Realitäten nach einem Grund, euch überhaupt erst aus dem Bett zu erheben. Es sind eure kleinen Ziele, die ihr euch im Alltag gesetzt habt und die euch Anlass geben, erneut aufzustehen. Oft ist es die Arbeit, die den Erhalt eures Monatslohns garantiert und am Wochenende sind es andere Gründe, die euch antreiben. Ihr würdet nicht einen Fuß aus dem Bett setzen, wenn es keinen Grund für euch gäbe, aufzustehen. Ohne die Anwesenheit einer oder mehrerer wahrscheinlicher Realitäten, die durch eure Köpfe geistern, wäre es ein Betttag, den ihr an diesem Morgen beschließen würdet. Was ich euch mitteilen möchte und nun in eure Alltagssprache übersetzen möchte, ist, dass eure Passivität durch eine zu geringe Anzahl von Möglichkeiten entsteht, die ihr euch offen gelassen habt. Ihr habt Impulse erhalten, dieses oder jenes zu tun und seid diesen Impulsen nicht nachgegangen. Ihr habt sie ganz bewusst ignoriert und Gründe erfunden, sie nicht zu befolgen. Mit dieser Vorgehensweise entfernen sich die verschiedenen Wahrscheinlichkeiten (Möglichkeiten) von euch und ihr könnt sie immer schwerer anwählen. Was übrig bleibt, ist eine minimale Anzahl an Möglichkeiten und dies gibt euch Anlass, eine Depression eintreten zu lassen. Vielleicht steht ihr dann an einer Bar oder sitzt vor dem Fernseher und trinkt eine Menge Alkohol. Ihr raucht oder esst in Mengen oder ihr verweigert sogar jede Nahrungsaufnahme als stummer Protest gegenüber dem unfreundlichen Schicksal, dass euch eure Möglichkeiten gestohlen hat. Ihr fühlt euch hintergangen oder betrogen. Es gibt viele Möglichkeiten, wie ihr euch in diesen Momenten fühlen könnt, aber sie führen gemeinschaftlich in eine Depression oder darüber hinaus in den Zynismus. Wenn es einmal so weit ist, dass ihr euch selbst als dauerhaft depressiv erkennt, ist der erste Schritt getan, um eine Änderung herbeizurufen. Solange ihr euch noch in der Depression befindet, habt ihr jederzeit die Chance, in einer kurzen Selbstreflektion, eine Art Gefühlspause, aus dieser auszusteigen. Seid ihr bereits eine Stufe weiter und in den Zynismus eingetreten, so habt ihr euch die irrigen Annahmen, die ihr in euren Depressionen so kreativ ausgeklügelt habt, schon verinnerlicht. Ihr müsst euch eines unbedingt vor Augen halten: Depression ist Selbstmitleid! Ihr bemitleidet euch selbst und euer Schicksal, unabhängig davon, wie schwer euch das „Los des Schicksals“ getroffen haben mag. Solltet ihr aufgrund einer Krankheit in eine Depression gelangt sein, gilt auch für euch, dass ihr die Verantwortung nicht für euer Erleben und euren Alltag übernehmen wollt. So schwer es euch fallen wird, es ist hierbei wichtig zu erkennen, aus welchen Motiven heraus ihr in diese Krankheit gelangt seid. Die Krankheit wurde euch nicht vom Schicksal auferlegt, sondern ihr habt sie in Übereinstimmung mit eurem Unterbewusstsein gewählt. Ihr könnt die Depression nur dann auflösen, wenn ihr exakt das erkennt und dies offen vor euch selbst zugeben könnt. Bleibt am Morgen einfach einmal in eurem Bett liegen und betrachtet die Möglichkeiten, die ihr früher hattet, bevor die Depression auftauchte. Stellt euch vor und begreift, dass die Welt, in der ihr lebt, für jeden von euch, eine Blaupause bereithält und somit auch eine große Anzahl an Möglichkeiten! Ihr müsst nicht glauben, dass eurem zufrieden pfeifenden Nachbarn mehr Möglichkeiten geschenkt wurden als euch. Jeder von euch besitzt viele Möglichkeiten, denn dies ermöglicht diese Blaupause. Es verhält sich auch nicht so, dass man euch diese Möglichkeiten genommen hätte, sondern ihr habt sie nur aus eurer Aufmerksamkeit entfernt. Sie warten am Rand eures Bewusstseins darauf, wieder in eure Köpfe gelangen zu dürfen.
Der Natur der Realität ist es gleichgültig, ob ihr sie als langweilig betrachtet. Sie ist quicklebendig, spendabel, optimistisch, fröhlich und lädt jeden zu sich ein. Es liegt an jedem von euch selbst, wie ihr der Realität und ihrer Natur gegenübertretet.
Engel hingegen sind in eurer Vorstellung existent und vermitteln euch ein liebevolles und lichtvolles Bild einer höheren und weiseren Persönlichkeit, doch auch diese sind eine bewusst inszenierte Projektion von Helfern, die euch hier umgeben und unterstützen. Eure Kontakte zu Erzengeln oder Gespräche mit Gott sind in jedem Fall eine angewandte Projektion, um euch mithilfe eines archetypischen Symbols unterbewusst gezielter ansprechen zu können. Wenn ein Medium seine Fühler auf die andere Seite ausstreckt, dann begibt es sich erst einmal in die Nahtodebene, auf denen sich viele Verstorbene nach ihrem Ableben wiederfinden. Somit wird das Medium in der Regel auf Gedankenformen oder Verstorbene treffen. Sollte es darüber hinausgelangen, so trifft es auf Helfer, die überwiegend ein Interesse an psychischer Reintegration besitzen. Unter diesen sind zahlreiche Formwandler zu entdecken, die sich in allerlei Gestalten und Projektionen verwandeln können, seien es Engel, Außerirdische oder gar Figuren aus euren Mythen.
Die Informationen, die das Medium erhält, sind in fast allen Fällen dem kollektiven Menschenbewusstsein entnommen, in das man sich sehr einfach einloggen kann, wenn es nötig ist. Ihr könnt euch hierzu ein Telefon vorstellen, das euch schnell mit jemand verbindet, wenn ihr wahllos eine Nummer wählt, aber ihr könnt nicht mit Sicherheit wissen, wer die Person am anderen Ende der Leitung ist. Würdet ihr euer Telefonbuch daraufhin nach der Nummer durchsuchen, die ihr euch ausgedacht habt, bräuchtet ihr unendlich lang, um sie zu finden. Nichts anderes geschieht, wenn das Medium einen Kontakt zu einem Bereich aufbaut, der für euch zugänglich wird, wenn ihr sterbt.
Es ist verständlich, dass ihr euch nun fragt, was denn nun wirklich im Jahre 2012 auf euch zukommen wird. Die Entwicklung betrifft vielmehr euren Planeten als Lebewesen als euch. Es kann sein, dass ihr hierzu etwas davon mitbekommen werdet, aber ihr müsst nicht glauben, dass ihr einen Sprung in ein neues Zeitalter zu bewerkstelligen habt oder eine gigantische Hürde überwinden müsst, um zu überleben. Niemand ist wirklich darauf erpicht, euch in eurer Entwicklung zu hindern oder auch dermaßen massiv zu beflügeln, dass ihr eure Lehrjahre auf eurem süßen Planeten mit Leichtigkeit absolviert. Ihr selbst seid euer Ziel und euer Weg. Selbsterkenntnis, Erwachen, Erinnern.
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