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Der Graf Saint Germaine (zusammengestellt und verfasst von Jonathan Dilas, www.matrixseite.de, 2001)
Ich habe einiges Material über den Grafen von Saint Germaine zusammengetragen und zusammengefasst. Meistens sind die folgenden Aussagen, von den im Literaturverzeichnis erwähnten Autoren, aus Berichten und Aufzeichnungen von über zwei Jahrhunderten entnommen worden, von Menschen, die ihm persönlich begegnet sind, seinen Freunden und Freundinnen, sowie aus dem Internet. Während ich das folgende schrieb, fiel mir immer und immer wieder der gleiche Fehler auf, den ich machte. Ich schrieb über den Grafen Saint Germaine so, als lebe er noch immer, d.h. in der Gegenwartsform. Auch habe ich einiges Material von einem gewissen Peter Krassa gefunden, doch dessen literarischen Quellen waren nicht nachzuvollziehen und habe diese deshalb ignoriert. Doch nun will ich beginnen: ‚Welcher Art Mann war Francis I, ein König, den ich hätte lieben können?’ Der Graf antwortete: ‚Ein guter Gefolge. Ich hätte ihm einen guten Ratschlag geben können, doch hätte er gewiss nicht zugehört.’ Dann sprach er recht allgemein von der Schönheit von Mary Stuart und La Reine Margot. Madame de Pompardour sagte daraufhin lachend: ‚Es scheint als haben Sie sie alle selbst gesehen.’ Er antwortete: ‚So manches Mal. Ich amüsierte mich, nicht indem ich es Leuten Glauben machte, sondern dass ich sie glauben ließ, dass ich bereits vor undenklichen Zeiten gelebt habe.’ ‚Aber Sie verraten uns nicht Ihr Alter, doch geben Sie sich selbst als sehr alt aus. Madame de Gergy, die Frau des französischen Ambassadors in Venedig vor fünfzig Jahren gewesen ist, so denkt mir, sagte, dass sie sie dort kennengelernt habe und dass Sie sich in der ganzen Zeit nicht verändert hätten.’ ‚Das ist wahr, Madame, dass ich Madame de Gergy lange Zeit zuvor kannte,’ antwortete er. ‚Aber in Übereinstimmung mit ihrer Geschichte müssen Sie über ein Jahrhundert alt sein!’ Während Madame du Hausset ihn als verspielten und freundlichen Mann bezeichnete, so sagte Louis der XV, dass er ein sehr seriöser und ernster Mann gewesen sei. Letzterer hat viele Abende in anregenden Unterhaltungen mit ihm allein verbracht. Die Philosophen Homer und Voltaire hingegen beschrieben ihn wiederum als perfekten Gentleman mit imposanten Auftreten. Wahrscheinlich ein sehr guter Freund des Grafen Saint Germaine, der Holländer von Gleichen, sagte über ihn: und Mumien gewusst hätte, sondern sich selbst sogar in eine Mumie verwandeln konnte. Dass er mit beiden Händen gleichzeitig schreiben konnte, und das ohne einen Fehler und mit dem exakt gleichen Schriftbild. Außerdem soll er die größten und wundervollsten Edelsteine besessen haben, sehr reich und spendabel gewesen sein, die Beutel voller Gold, sehr beredt gewesen und der Telepathie mächtig gewesen sein. Auch konnte er an keinem Bettler vorbeigehen, ohne diesem nicht ein großzügiges Almosen gegeben zu haben. Nicht nur konnte er alle Sprachen, so wurde ihm nachgesagt, sondern er konnte Französisch, Englisch und Italienisch so gut wie perfekt. Im weiteren soll er sehr viele Bücher und den ganzen Tag überhaupt nur geschrieben haben. Diese Bücher wurden auch unter verschiedenen Pseudonymen veröffentlicht. Immer wieder habe er Inserate in den Zeitungen mit seinen eigenen Todesanzeigen aufgegeben, entweder um eins seiner Pseudonyme sterben zu lassen oder um den Anschein zu erwecken, er sei selbst gestorben. Einmal soll eine alte Frau ein von ihm hergestelltes Elixier gänzlich ausgetrunken haben und sie soll nach einigen Tagen ausgesehen haben, als sei sie nur noch 16 Jahre alt. Jemand anders erzählte, dass er dem Grafen einmal persönlich begegnet sei und nach einer Unterhaltung sei er einige Schritte weggegangen, daraufhin vom Blitz getroffen worden und dann spurlos verschwunden. durchzusetzen. Wenn ich die im folgenden alle aufzähle, wird man sich sehr wundern, zumal es zu dieser Zeit viel schwerer war, anonym auftreten zu können als heute, wo es das Internet und Telefone gibt. Er hatte sich nicht nur zuweilen verkleidet, um seiner Rolle Ausdruck und Gehalt zu geben, sondern auch oft die Stadt gewechselt, Firmen eröffnet, und sich immer wieder mit berühmten Persönlichkeiten getroffen haben, die entweder sehr beliebt oder bestimmte Machtpositionen besetzt hatten. Einige seiner Pseudonyme waren wie folgt: Croismar, Goudar, Raynal, Andar, Belmar, Guasco, Eymar, Omar, Odar, Montsalveri, Gualdo, Martinez Pasqually, der russische General Sultikoff, Rabbi Salem, Ephraim (jüdischer Diplomat), Abbé Roynal (Autor eines Buches über Handel mit Kaffee, Reis, Vermögen und Bankrott, Salz, Bergwerke, von Kamelen, Indern und vielen anderen Ausländern wie Franzosen, Portugiesen, Holländer, Dänen und Arabern) als Louis Dutens (Autor des Buches "Memoires d'un voyager, quise respose"), bei den Rosenkreuzern Graff Welldone, aber auch als Meister Zadig. Weitere wurden in folgenden Städten sehr gern von ihm benutzt, in Italien: Graf Morelli, Gua de Malva, Friderico Gualdo, Baron von Gugonos, in Frankreich: d'Adhemar, Aymar, Behrer, in Petersburg: Odart, Dodart, in Paris und Rom: Baillé de Solar, in Brüssel: Sarmont, und in Berlin als Tzarogy in der Grafschaft Ansbach (?). er sehr viele Sprachen, sondern schien auch viele Instrumente gespielt haben. Er war sehr interessiert an Esoterik, an der Vernunft, Einsicht und Geist. Im weiteren soll er in vielen Städten Geheimbünde gegründet und diese später zurückgelassen haben. Die Gesellschaft der Rosenkreuzer soll er auch gegründet haben und wird in dieser noch heute sehr verehrt, sowie die Illuminaten in Bayern und Österreich. Sein jahrelanger Aufenthaltsort soll sich jedoch in Holland auf Schloss Ubbergen befunden haben, doch leider ist dieses Schloss niedergerissen worden und existiert nicht mehr. Im weiteren sprach man ihm sehr umfangreiche Fähigkeiten als Arzt, Physiker, Dichter, Musiker, Liedermacher, Opernliebhaber (in Giessen gibt es viele non ihm niedergeschriebene Opern, die er selbst verfasst hatte), Literator, Chemiker, Mechaniker, Gemäldeliebhaber, und Heiler zu. Er soll den berüchtigten Casanova geheilt haben und dieser war sehr angetan von ihm und soll sogar in einem seiner Bücher über eine Begegnung mit dem Grafen Germaine berichtet haben. anzublicken weiß, rede ich sie oder ihn wohl einmal an. Solange ich unter ihnen lebe (den Menschen?), werde ich mich jedoch als Träger eines erlauchten Namens benehmen.“ Gern berichtete er auch von Reisen in der Phantasie, die an außerkörperliche Erfahrungen erinnern. Eine dieser außerkörperlichen Erfahrungen beschrieb er in seinem selbstverfassten Manuskript, das noch heute in der französischen Bibliothek in der Stadt Troyes einzusehen sein soll: „Die Geschwindigkeit, mit der wir durch den Raum jagen, lässt sich mit nichts anderem, als sich selber vergleichen. In einem Augenblick hatte ich die Sicht auf die unten liegenden Ebenen verloren. Die Erde erschien mir nur noch wie eine verschwommene Wolke. Man hatte mich zu riesiger Höhe emporgehoben. Eine ganze Weile zog ich durch den Weltraum dahin. Ich sah Himmelskörper um mich herum sich drehen und Erdkugeln zu meinen Füßen versinken.“ „Seltsamer Ergründer der gesamten Natur, hab ich vom großen All Prinzip und Erde erfahren, habe das Gold im Flussgrund in seiner Macht erkannt, hab seinen Stoff begriffen und seine Hefe erfasst.“ „Den wachsamen Blick auf die Natur gerichtet,
Interesse für Ägypten war ebenfalls esoterisch motiviert, so machte er einmal eine Expedition zu den Pyramiden, aber nicht allein, sondern nahm an die 120 Personen mit, darunter einige Astronomen, Geologen, Mechaniker, Chemiker, Botaniker, Physiker, Archäologen, Zeichner und Uhrmacher. Man kann nicht sagen, was dort geschehen ist oder zu welchen Ergebnissen der Graf Germaine letztendlich gekommen ist, denn ich konnte keine Berichte darüber finden, doch das Geheimnis der Pyramiden musste auch ihn interessiert haben. Als Meister Zadig, bei den Rosenkreuzern, soll er u.a. sehr stark gefordert haben, dass man sich von der Kirche lossage, denn diese beriefe sich auf den Irrtum von Leben und Tod! Er sagte, dass man ein Magier werden müsse, der sich mit Hilfe der erschaffenden Gedanken und Imagination an jeden beliebigen Ort versetzen könne. Er gründete einen kleinen Kreis mit fortgeschrittenen Esoterikern, die sich "Die Unsichtbaren" nannten und versuchte auf diese Art ebenfalls auf das Weltgefüge einzuwirken. Es ist nicht viel. Wenn er einige Zeit in einem Haus gelebt hatte und dann in eine andere Stadt zog, entließ er all sein Dienstpersonal und brach alle Brücken zu seinem einstigen Wohnort ab. Man weiß weder sein wahres Alter, noch von seiner Herkunft oder Geburtsort noch Eltern. Er mochte es nicht, wenn man ihn lobte oder ihn für seine wohlwollenden Dienste auszeichnen wollte. Er wurde an allen bekannten Hofen in Europa gesichtet, auch wenn seine Diener stets bestätigen konnten, dass er tagein tagaus nur geschrieben und Bücher verfasst hätte. Nicht nur hat er sich für den einen oder anderen Diplomaten ausgegeben, um Kriege zu verhindern, sondern er wandte sich sehr früh Napoleon zu und schickte ihn als Junge schon auf eine Militärschule. Der Graf Saint Germaine war auch ein sehr guter Freund von Katharina II. Durch einen Riesenkomplott half er ihr, den derzeitigen König Ludwig den V. zu stürzen, worauf sie dann Katharina die Kaiserin (die Große) wurde, Herrscherin über Russland. Der Graf soll sie ihr ganzes Leben lang, trotz ihrer sexuell-abstrusen Neigungen, gegen alle Verleumder verteidigt haben. Ohne den Grafen wäre sie nie Kaiserin geworden. Reporter: Die erste Frage: Wer ist Saint Germaine? Gary Reed: Saint Germaine ist ein legendärer Name. Er ist im Mittelalter lange als Magier bekannt gewesen. Saint Germaine war vielleicht der bekannteste und berühmteste. Reporter: Ist denn Saint Germaine noch immer eine aktuelle Person? Gary Reed: Daran gibt es keinen Zweifel. Woher auch immer die Annahme kam, dass er meinte, dass er unsterblich gewesen sei. Niemand sah ihn jemals essen, noch sah man Spuren des Alters an ihm. Seinen Angaben zufolge soll er zu dieser Zeit bereits 1000 Jahre alt gewesen sein und er sprach über historische Ereignisse so, als wäre er selbst dabei gewesen. Er gab an, dass er ganz bestimmte Fähigkeiten in der Alchemie hatte, Hellsehen und anderen magischen Künsten. Er war in ganz Europa bekannt und traf auf berühmte Leute wie Casanova und Cagliostro. Er wurde am 27. Februar 1784 in Eckernförde zur Ruhe gesetzt, aber dies wurde im Nachhinein stark angezweifelt, weil jemand ihn in seinem eigenen Leichenzug gesehen haben soll. Außerdem tauchte er 1785 als der Chef de Bién wieder auf, der sehr an den Grafen Welldone erinnert haben soll. Im Jahre 1788 tauchte ein Graf Saint Germaine in Amerika auf und Beschreibungen vom Aussehen dieses Grafen sollen mit dem angeblich Verstorbenen übereingestimmt haben. Im Jahre 1860 (!) soll es einen Lord Lytton in England gegeben haben, der in Wirklichkeit wieder der Graf Saint Germaine gewesen sein soll, andere behaupten wieder, er sei ebenfalls der Berater des Dalai Lama gewesen sein, mit dem Namen Muscovite. Andere Quellen wiederum besagen, dass der Graf Saint Germaine nach Italien gegangen sei, wo er sich weiter in Alchemie üben wollte, im Norden zum Landgrafen Charles von Hesse. Dort soll er zwischen 1780-1785 gestorben sein und all seine Aufzeichnungen dem Landgrafen hinterlassen haben, aber dies ist alles sehr vage. Nachdem er gestorben war, tauchte er aber wieder als Major Fraser auf. Nähere Recherchen ergaben, dass dieser Major, trotz seines Namens, kaum englisch konnte, aber er war stets sehr gut gekleidet, lebte allein, sehr reich und niemand wusste etwas über seine Herkunft oder Eltern. Bei diesen Recherchen hatte die französische Polizei einfach Frasers Post ausspioniert und entdeckten, dass Frasers Kenntnisse über historische Ereignisse einfach unglaublich waren. Außerdem hatte er darin behauptet, Dante und sogar Nero persönlich kennengelernt zu haben. Literaturnachweise: L.A. Langeveld - Der Graf von Saint Germaine
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