Beispielerfahrungen (1. Stufe)

Definitionen, Erklärungen mit anfänglichen Beispiels-Erfahrungen

(für Erfahrungen Fortgerschrittener empfehle ich meinen Blog aufzusuchen)

1. Träume
2. Luzide Träume
3. Außerkörperliche Erfahrungen
4. Traumstufen
5. Langzeit-Phasenbestimmung bei AKE
6. Reinkarnation
7. Switching

1. Träume

Von je her haben Träume die Menschen fasziniert. Nicht nur stehen sie als Beweis einer noch nicht völlig geklärten Rätsels im Raum der Wissenschaften, sondern auch jede Nacht im Schlafzimmer eines jeden Menschen. Niemand kann sie leugnen, denn sie "spuken" in den Köpfen von Milliarden Menschen herum und das jede Nacht. Oft erscheinen sie einem wirr und unverständlich und dann wieder verblüffend zusammenhängend. In der nun folgenen Auflistung soll etwas Ordnung ins Chaos gebracht werden. Diese Liste zeigt erst einmal sämtliche Arten des Träumens auf und im Anschluss demonstriere ich anhand einiger Erfahrungen, was man aus seinen Träumen noch gestalten und erreichen kann. Hierzu gibt es verschiedene Arten von Träumen, die man unterschiedlich einteilen kann:

Therapeutische Träume

Diese Träume setzen einen immer wieder mit Situationen auseinander, die für uns noch ein psychisches Problem darstellen. Vielleicht ist man immer sehr schnell eifersüchtig? Oder man hat große Angst vor Prüfungen? Oder aber man beginnt zu stottern, wenn man einer Person mit Autorität gegenübersteht? Das Unbewusste erzeugt hier Träume, in denen man direkt mit der gefürchteten Situation konfrontiert wird, um sie zu meistern. Dies kann in der Tat therapeutisch genannt werden.

Heilende Träume

Eventuell besitzt man körperliche Probleme: Man wird vielleicht schnell krank oder leidet gerade an einer Krankheit. In heilenden Träumen wird man damit konfrontiert und kann sich selbst zu einer positiven Überzeugung bewegen, die die negativen Gedanken und Erwartungshaltungen in Bezug auf die jeweilige Krankheit mindert oder gar neutralisiert. Eine positive Lebenseinstellung und ein großes Vertrauen zum Körper wirken viel heilender als jede Tablette. Darüber ist sich das Unbewusste auch im Klaren und empfiehlt und versteht daher genau diese Methode.

Sexuelle Träume

Manche haben eine Schwäche für sexuell Begegnungen in Träumen, weil die Empfindungen hier im Vergleich zu denen im physischen Körper verstärkt werden können. Eine sexuelle Traumerfahrung ist oft unvergesslich und hält lange an. Es erfordert aber eine längere Zeit der Enthaltsamkeit bis sexuelle Träume automatisch auftauchen können. Sobald sie erscheinen, kann man sie mit Suggestionen oder mittels Selbsthypnose beibehalten und immer häufiger erfahren werden.

Albträume

Albträume sind in jedem Fall nur verzerrte Interpretationen eines Traumgeschehens durch den Träumer. Man versteht die Symbolik nicht oder fürchtet sich fast zu Tode vor dem seltsamen Wesen, das einen erwürgen, erstechen oder ersticken möchte, einen bis zur Wohnung verfolgt, umbringen oder vergewaltigen will. Wüsste man z.B. in einem solchen Traum, dass man träumt, würde die ganze Szene und Erfahrung in ihrer Interpretation sofort umgewandelt werden können. Alpträume können aber auch therapeutisch wirken, wenn die Problemstellung gelöst wird. Man kann jedoch Albträume zusätzlich als Mittel benutzen, um sich seinen Ängsten zu stellen. Anders herum auch als Kreativitätsquelle, man denke da an Mary Shelley, die Autorin von Frankenstein. Sie ernährte sich absichtlich vitaminarm und schlief stets in schlecht gelüfteten Räumen, um Albträume zu provozieren und für ihre Werke zu nutzen. Meiner Ansicht nach sind Albträume nur selten eine wirkliche Belastung, sondern weitgehend Chancen!

Wiederholungsträume

Das sind Träume, die immer wiederkehren. Manche träumen fast jede Nacht den gleichen Traum oder er taucht alle paar Jahre einmal auf. Die Zeiträume, die dazwischen liegen, können verschieden sein. Solche Träume verbergen ebenfalls einen therapeutischen Effekt. In der Regel ist auch hier ein wenig Selbstkritik und Klarheit erforderlich, um den Wiederholungstraum zu einem anderen Ende zu bewegen, damit er seine Bedrohung oder seine Langeweile verliert.

Symbolische Träume

Das Unbewusste versucht mithilfe von Geschichten oder kuriosen Traumszenen eine Botschaft oder Tipps an das Alltags-Ich zu senden. Der Bereich der Traumdeutung findet hier seinen Ursprung und wurden auch von Psychologen wie Sigmund Freud und C.G. Jung verwendet und entwickelt. Leider entstand aber auch die irrige Vorstellung, dass für alle Menschen die gleichen Symbole gelten könnten. Doch bei genauerer Betrachtung kann dies leicht in die Irre führen. Ein schwarzer, großer Hund steht z.B. für die Angst vor unbeherrschten Aggressionen oder Aggressionen allgemein, aber für eine Person, die Hunde sehr gern mag und besonders schwarze, wird das Unbewusste nicht auf dieses Symbol zugreifen, weil die Aussage vom Alltags-Ich anders aufgefasst würde. Dieses Beispiel lässt sich auf viele Symbole anwenden. Empfehlenswert ist hier die langwierige Erstellung und Verfassung eines persönlichen Traumsymbolebuches.

Doppel- und Dreifachträume

Bei Menschen mit einer intensivierten und guten Traumerinnerungsfähigkeit tauchen manchmal mehrere Träume zur gleichen Zeit auf, d.h. man nimmt während des Schlafes mehrere Träume zur gleichen Zeit wahr. Das Problem ist hier, dass man die Träume wie verschiedene Bilder übereinander legt, wenn man zu wenig Klarheit über solche möglichen Vorgänge besitzt. Beispiel:

"Ich erwachte und setzte mich in meinem Bett auf. Zu meiner Überraschung musste ich feststellen, dass sich mein Bett nun draußen unter freiem Himmel auf einem Gehweg befand. Zwei Freunde kamen herbei und sprachen mit mir, als sei nichts Besonderes. Ich wunderte mich, wieso ihnen nicht auffiel, dass ich mich in meinem Bett und dazu noch auf der Straße befand."

In diesem Fall erfuhr ich zwei Träume gleichzeitig: In einem Traum erwachte ich (falsch) in meinem Bett und in dem anderen begegnete ich zwei Freunden auf der Straße, die mich normal begrüßten. Meine Wahrnehmung war also "geteilt" und ich konnte zwei Sequenzen gleichzeitig wahrnehmen, die ich übereinandergelegt hatte und glaubte, es sei nur ein Traum gewesen. So können plötzlich Männer zu Frauen werden oder Obst zu seltsamen Tieren. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt.

Falsches Erwachen

Man träumt immer wieder, dass man in seinem Bett erwacht und glaubt, man sei nun wirklich physisch wach sei. Dies kann sich drei- bis viermal hinziehen bis man dann wirklich physisch erwacht ist. Diese Art Träume treten oft in Verbindung mit Alpträumen oder bei Doppel- und Dreifachträumen auf.

2. Luzide Träume

Eine besondere Traumvariante ist das 'luzide Träumen'. In diesen Träumen erkennt man während des Träumens, dass man träumt. Der Clou hierbei ist, sobald man das erkennt, ist man in der Lage, den Traum nach Belieben zu steuern. Außerdem gewinnt er dann augenblicklich an unglaublicher Klarheit, die jener der Alltagswelt sehr nahe kommt oder diese manchmal noch übersteigt. Die Umwelt kann beliebig beeinflusst werden und auch die meisten Traumpersonen, die einem begegnen. Ein Dinner mit Cindy Crawford oder Brad Pitt rückt hier direkt in den Bereich des Möglichen und ist gewiss schon von einigen luziden Träumern angewählt worden. Ich könnte so einige Geschichten erzählen, in denen ich mich so richtig ausgetobt habe. Der Vergleich mit der vertrauten Alltagswelt ist bei einem luziden Traum sehr verblüffend, nur dass man hier seltener ein "Nein" von seinem Schwarm erhält. Doch gibt es noch andere Anwendungsmöglichkeiten dieser Art Träume. Sie können zu therapeutischen Zwecken verwendet werden, indem man bewusst eine Situation erschafft, die man endlich einmal meistern will. Oder aber der Gewinn der Luzidität in einem Alptraum kann diesen sehr schnell zu etwas Positiven verwandeln. Die Anwendungsmöglichkeiten sind also sehr umfangreich, aber noch wenig erforscht. Aus noch unerfindlichen Gründen weigert sich hier die Psychologie weiterzuforschen und darum entwickelte sich diese Art des Träumens zu einem privaten Forschungsfeld interessierter Menschen. Einige Beispiele aus meinen eigenen Aufzeichnungen, als ich gerade mit dem luziden Träumen die ersten Erfahrungen machte:

"Ich stand vor einem recht großen Spiegel in einem mir unbekannten Schlafzimmer und erkannte plötzlich, dass ich träumte. Sofort wurde die ganze Umgebung um mich herum glasklar und ich konnte jedes Detail erkennen. Ich bückte mich und fasste den Teppich an, und er war richtig flauschig und fühlte sich völlig authentisch an. Kleine Fasern und Strukturen konnte ich sogar wahrnehmen. Dann stellte ich mich wieder hin und schweifte mit meinen Augen umher, ohne mich auf etwas zu fixieren oder zu konzentrieren, damit ich mich so lange wie möglich halten konnte und auch stabiler in diesem Traum wurde. Als ich mich stabil genug fühlte, ging ich in diesem Schlafzimmer umher. Es kam mir seltsam vertraut vor, ich hatte aber keinen Zugriff auf irgendwelche Erinnerungen."

"Ich wurde wieder in einem Traum luzid und gewann sofort an unglaublicher Klarheit in meiner Wahrnehmung, dass mich gleichzeitig eine intensive Faszination ergriff, ein Verlangen nun zu fliegen, bzw. einfach nur Spaß zu haben. Ich schaute mich um und sah, dass ich mich in einer großen Hotelhalle befand. Weiter rechts sah ich eine Bekannte auf mich zukommen. Sie grüßte und lächelte mich an. Als sie neben mir stand, sagte ich ihr, dass wir uns in einem Traum befänden und wir nun machen und anstellen könnten, was wir nur wollten. Sie schaute mich ungläubig an. Ich streckte meine rechte Hand aus und erzeugte einen Ball in meiner Hand. Sie staunte. Dann lachten wir und spielten rücksichtslos Ball in dieser riesigen Hotelhalle. Es ging einiges zu Bruch."

Die Möglichkeiten sind hier wirklich unbegrenzt und ergeben immer wieder wirklich fühlbare, intensive Energien, wenn man aus solchen Erfahrungen in seinem physischem Körper erwacht. Von manchen Erfahrungen konnte ich manchmal energetisch ein oder zwei Wochen lang zehren. Solche psychischen Energien ermöglichen die spannendsten und interessantesten Begebenheiten im Alltag. Die Konzentrationsfähigkeit ist besser, die Wahrnehmung intensiver, die Aufmerksamkeit geschärft und die Leistungsfähigkeiten allgemein erhöht. Die Vorteile sind sehr umfangreich und nur durch den Träumer selbst zu empfinden, zu erfahren zu nutzen und natürlich zu beweisen.

3. Traumstufen

Träume kann man auch nach Häufigkeit ihres Auftretens kategorisch zuordnen. Ein Mensch, der mit dem Träumen auf bewusster Ebene arbeitet, dem begegnen in der Regel erst einmal symbolische und therapeutische Träume.

Aufgrund der unterschiedlichen Traumebenen ist es eine Frage der Tiefe, wie tief eben die Persönlichkeit in die Welt der Träume eindringen kann. Je weiter sie eindringt, desto energetischer wird es. Weit entfernte Welten zu besuchen energetisieren die Persönlichkeit manchmal so stark, dass sie mit der aus den Träumen enthaltenen Energie alles in seinem Alltagsleben erreichen kann, was sie sich wünscht. Wohlstand, Liebe, Wissen... Es gibt sogar eine Ebene, auf der die DNA des Körpers beeinflusst werden kann.

TraumebeneFür den Träumer ist es also eine Frage der Motivation, wie weit er vordringen will. Natürlich gibt es auch Gefahren, wenn man ohne die notwendige Begleitung in die Welt der Träume so tief vordringt. Es gibt Realitäten, die eine dermaßen starke Anziehungskraft ausüben, dass man aus ihnen nicht mehr erwacht. Darum ist eine genaue Einweisung für jene sehr entscheidend.

Das tiefe Vordringen in die Träume ist aus diesen Gründen bei Oneironauten, also Träumern, sehr attraktiv, aber nur die wenigsten kommen derart weit.

4. Außerkörperliche Erfahrungen

Eine weitere Variante des Träumens, aber nur mit einer ganz anderen Ausrichtung und Klarheit ist die so genannte "außerkörperliche Erfahrung" (Abk.: AKE oder OBE). Sie definiert sich weitgehend so, dass man sich von seinem physischen Körper aus Fleisch und Blut löst und sich in einem für andere Menschen unsichtbaren Körper befindet, der nicht länger aus Materie, sondern wahrscheinlich aus einer uns unbekannten Energieform besteht. Ich nenne es ein psycholektrisches Abbild des Körpers oder den elektrischen Körper. Dieses exakte, psychische Abbild des Körpers wird aber auch gern als "Traumkörper", "Astralkörper" oder als "zweiter Körper" bezeichnet. Dieser "neue" Körper besitzt andere Eigenschaften als der physische Körper. Er kann fliegen, schweben, Wände durchdringen, sich dematerialisieren und anderorts wieder rematerialisieren, sich verwandeln und ist unzerstörbar. Aber die Fähigkeiten zu essen, physische Gegenstände zu bewegen oder für andere leicht sichtbar zu sein, besitzt er nicht. Meinen persönlichen Forschungen nach befindet sich dieser Körper auf einer phasenverschobenen Realitätsebene, die unserer normalen physischen Umwelt sehr gleicht, aber nicht identisch mit ihr ist.

Es ist nicht einfach, diesen zweiten Körper in sich zu entdecken und ihn anzusprechen. In den meisten Fällen gibt der Praktiker auf, weil ihn seine Geduld verlässt. Doch mit viel Willen und Beharrlichkeit ist es möglich, diesen zweiten Körper anzusprechen und ihn nach und nach zum Aussenden in diese phasenverschobene und tatsächlich parallel existierende Realität zu bewegen.

Der Vorgang einer Ablösung von seinem physischen Körper sieht meistens wie folgt aus und tritt auf natürliche Art und Weise jede Nacht für einige Minuten auf:

Astralreisen Skizze

AKE teilen sich vorwiegend in folgende Kategorien auf, um sie näher spezifizieren und einordnen zu können:

A) unbewusste AKE ohne Erinnerung am anderen Morgen

Jeder Mensch erfährt jede Nacht eine außerkörperliche Erfahrung. In der Regel begrenzt sich diese oft auf die eigenen vier Wände und ohne jede Erinnerung am anderen Tag. Der so genannte Astral- oder Zweitkörper löst sich, um allem Anschein nach Energien aufzunehmen, mit der der Körper tagsüber versorgt wird. Solch Energiehaushalt ist aber bisher noch sehr unerforscht.

B) unbewusste AKE mit Erinnerung am anderen Morgen

Hierbei erinnert man sich halbwegs an eine AKE. Man weiß, dass man geflogen ist oder dass man seltsame Dinge in seinem Schlafzimmer oder unter freiem Himmel gemacht hat. Manchmal sind auch Auseinandersetzungen mit Schatten oder grässlichen Wesen dabei, da man in diesem Zustand dazu neigt, Anteile seiner selbst in den Raum zu projizieren ("Transpersonale Aspektprojektion", nach Dilas). Es treten also auch oft seltsame Begebenheiten auf, wie "nächtliches Erdbeben" oder kräftiges "Bettschaukeln", die auf eine unbewusste außerkörperliche Erfahrung hinweisen können, ebenso Fallträume oder Reisen im Flugzeug und anderen Fluggeräten.

C) bewusste und zentrierte AKE - bei der man während der Erfahrung weiß, dass man sich außerhalb seines Körpers befindet und sich der physische Körper schlafend im Bett befindet.

In diesem Falle waren keine Wahrnehmungsunterbrechungen, keine Realtiätenwechsel oder sonstiges o.g. Faktoren im Spiel. Die Loslösung erfolgte mit einem dem Alltagsbewusstsein identischem Gefühl und Wahrnehmung. Die Blockierung der visuellen Wahrnehmung kann hier natürlich noch vorhanden sein (man sieht nur schwarz). Ansonsten löst man sich vom Körper, richtet sich auf und steht in seinem Schlafzimmer. Jeder Gegenstand ist an seinem vertrauten Platz, draußen ist es ebenso dunkel wie zu dem Zeitpunkt, als man zu Bett ging.

Diese Kategorien helfen, die nächtlichen Erfahrungen zu verstehen. Weitere Hinweise sind auch hier zu finden:

1. Darstellung der Differenzierung zwischen außerkörperlichen Erfahrungen und Träumen

2. Darstellung der Phasen bei der Entwicklung außerkörperlicher Erfahrungen

Im Weiteren führe ich einige meiner anfänglichen persönlichen Erfahrungen auf, um diese Kunst näher zu demonstrieren. Wer aktuelle Erfahrungen, und was sich mittlerweile daraus entwickelt hat, lesen möchte, findet diese in meinem Traum-Weblog!

"Ich legte mich nachts um 2 Uhr ins Bett und konzentrierte mich darauf, eine Loslösung von meinem Körper zu erreichen. Ich entspannte mich ungefähr dreißig Minuten lang, bis ich das deutliche Gefühl besaß, als läge ich auf einem Wasserbett. Dann verlor ich kurz das Bewusstsein. Nur wenige Minuten später kam ich wieder zu mir und registrierte sofort, dass ich mich außerhalb meines Körpers befand! Ich versuchte meine "Augen" zu öffnen, aber es gelang mir aus unerfindlichen Gründen nicht. Plötzlich schien ich an Geschwindigkeit zuzunehmen und es kam mir so vor, als raste ich mit einer unglaublichen Geschwindigkeit durch ein schwarzes Nichts. Alles, was ich fühlte, war diese enorme Geschwindigkeit und ein Wind, der mir dauernd durch das Haar fuhr. Ich war nun unabhängig von jeder Gravitation und fühlte mich frei. Irgendwann kam es mir so vor, als zöge mich etwas nach unten und dann verschmolz der zweite Körper wieder mit dem physischen und ich schlug die Augen auf."

"Ich lag in meinem Bett und registrierte, dass so etwas wie Schwingungen aufgetaucht waren, die meinen Körper in Vibration zu setzen schienen. Alles vibrierte und wackelte, als läge ich in Wirklichkeit in der Koje eines Schiffes auf hoher See und nicht in meinem vertrauten Bett. Die Schwingungen durchströmten mich jetzt und hatten meinen ganzen zweiten Körper erfasst. Es war ein wenig unangenehm, aber als ich mich daran gewöhnt hatte, löste ich mich ein wenig von meinem physischen Körper, aber leider nicht vollständig. Nach diesem Muster fuhr es beinahe die ganze weitere Nacht fort. Ich spürte die Schwingungen, löste mich ein Stück, oder schwebte knapp über meinem Körper, und dann träumte ich wieder etwas. Dann wurde ich im 2. Körper wieder wach, schwebte, fühlte Schwingungen, versuchte mich wieder zu lösen etc. Es war zwar nichts besonderes, aber sehr angenehm. Schwerelosigkeit ist einfach schön."

"Später versuchte ich erneut, wieder dieses Schwebegefühl auszulösen, indem ich mich nur an das pure Gefühl erinnerte, und tatsächlich glitt ich nach ca. 5 Minuten wieder in diesen Schwebezustand. Ich schwebte wieder im 2. Körper mit dem Gefühl, mich schnell zu bewegen. Zwar konnte ich mich nicht aufrichten, aber ich genoss einfach das Gefühl des Fliegens und die absolute Ruhe um mich herum."

"Ein anderes Mal hatte ich mich nachmittags für ein kleines Nickerchen ins Bett gelegt. Zuvor las ich noch ein wenig in einem Buch, muss jedoch darüber eingeschlafen sein, denn plötzlich erwachte ich durch diese Schwingungen in meinem zweiten Körper. Ich versuchte, mich zu drehen, aber es gelang mir nur ein Stück. Dann lag ich plötzlich auf der Seite, dann aber wieder auf dem Rücken. Als ich dann in meinem physischen Körper erwachte, bemerkte ich, dass ich die beiden Körper miteinander verwechselt hatte, denn der physische lag auf der Seite, während ich im zweiten Körper auf dem Rücken gelegen hatte."

"Ich lag in meinem Bett und spürte wieder diese Schwingungen. Sie konzentrierten sich auf einen Punkt zwischen meinen Ohren oder es schien so, als brachten sie meine Ohren zum Schwingen. Auch hatte ich wieder das Empfinden, als fühlte und hörte ich Wind in meinen Ohren. Es schien mir so, als würden diese Schwingungen von meinem physischen Körper abstrahlen und ein Feld erzeugen, das senkrecht nach oben verlief. Ich brauchte mich also nur zur Seite wegzurollen, um diesem Feld zu entkommen, was mir bei Gelingen eine Kontrolle über meinen zweiten Körper erleichtern würde. Also rollte ich mich zur Seite weg und in der Tat konnte ich nun locker aufstehen. Ich stand in meinem Zimmer und war einsatzbereit, mein Umfeld zu erforschen.
Ich ging im Zimmer umher, und es war fast genau so als befände ich mich in meinem physischen Körper, nur mit dem Unterschied, dass ich mich leichter und stärker als sonst fühlte. Ich ging zur Wand und drückte mit dem Finger dagegen. Es war, als presste ich leicht gegen eine dünne Membran, denn erst dehnte sie sich, gab dann plötzlich nach und mein Finger versank in der Wand. Danach ging ich zur Tür und drückte einmal gegen das Holz. Es war die selbe Empfindung. Ich beschloss durch die Tür hinaus in den Flur zu gehen. Ich drückte mich mit meinem Körper gegen die Tür und durchdrang das Holz. Kurz nahm ich die Holzstruktur wahr und war dann auf dem Flur. Ich schaute mich um und sah meine Umgebung schwach farbig, aber ich konnte im Dunkeln sehen. Das gefiel mir sehr. Ich ging die Treppen hinunter und beschloss ein wenig durch das Viertel zu gehen und meine Unsichtbarkeit zu genießen."

"Ich flog in meinem zweiten Körper über Felder, Wälder und Wiesen. Ich genoss das Gefühl des Fliegens und sah die Wolken an mir vorbeirasen. Ich konzentrierte mich auf einen meiner Lieblingssongs und wartete, bis er plötzlich erklang. Irgendwann verebbte die Musik in meinen Ohren, und es wurde langsam hell um mich herum. Ich war vielleicht einige tausend Kilometer geflogen. Dabei hatte ich das Gefühl, dass ich dem Sonnenaufgang entgegengeflogen war. Plötzlich entdeckte ich unten auf einem Feld einige Arbeiter. Sie trugen dunkelgraue Kostüme und hatten große, strohfarbene, runde Hüte auf. Ich war sicher, einige Chinesen oder Vietnamnesen bei der Feldarbeit aufgefunden zu haben. Ein witziger Gedanke kam mir auf. Ich tauchte hinab und jagte ungefähr zwei Meter über dem Feld in Richtung der Arbeiter. Ich erkannte, dass es drei Frauen waren. Ich wollte sie jetzt einmal kräftig erschrecken. Immer wieder flog ich um sie herum und machte "Huuuuh!", als sei ich ein Gespenst oder gar ein böser Dämon.
Die drei Frauen schauten mich erschrocken an, sie drängten sich aneinander und schienen mich manchmal sogar kurz wahrnehmen zu können. Ihre Gesichter sahen wirklich sehr erschrocken aus. Plötzlich lief eine fort und kam nach einer Minute mit einer anderen Frau wieder. Die vierte Frau trug einen Sack in ihren Händen, mit dem sie direkt auf mich zulief, als nähme sie mich direkt wahr. Ich jagte auf sie zu, um auch sie zu erschrecken, doch dann griff sie in den Sack und holte einen abgetrennten Schweinekopf heraus und hielt ihn mir genau in dem Moment vor mein Gesicht, als ich knapp vor ihr war. Ich war es diesmal, der fürchterlich erschrak und erwachte dadurch mit einem leichten Schreck in meinem physischen Körper.
Als ich mich wieder in meinem Schlafzimmer aufrichtete, musste ich sehr lachen. Anscheinend hatten sie wirklich an einen Dämon geglaubt und schnell jemanden geholt, der den bösen Geist vertreiben konnte, was ihnen auf jeden Fall gelungen war."

"Bei einer anderen Gelegenheit flog ich ein wenig durch eine mir fremde Stadt und kam dabei an einem Haus vorbei. Dort sah ich ein offenes Fenster und noch Licht brennen. Also flog ich direkt ins Fenster hinein. Ich war neugierig, wer dort wohnte. Ich befand mich nun im Wohnzimmer. Dann ging in die Küche, aber dort war auch niemand. Es schien, als sei niemand dort. Plötzlich öffnete sich die Haustür. Eine Frau kam herein. Sie warf etwas auf den Tisch, was ich nicht erkennen konnte, dann setzte sie sich auf einen Stuhl. Im Nachhinein würde ich vermuten, dass sie sich Zigaretten von einem Automaten besorgt hatte. Ich beobachtete sie eine Weile und versuchte, ihre Aufmerksamkeit zu erregen, aber sie reagierte nicht. irgendwann wurde es mir zu langweilig und ich flog wieder aus dem Fenster nach draußen."

"Ich wachte langsam, sehr langsam auf und fühlte dabei, dass eine Frau auf mir saß und sie und ich überaus sexuell erregt waren. Sie bewegte ihre Hüften kunstvoll und die Gefühle waren äußerst intensiv. Ich wehrte mich nicht dagegen, weil ich es einfach nur schön fand, doch plötzlich dachte ich ein wenig über die gegenwärtige Situation nach... Ich fragte mich, wer diese Frau denn sein könne, denn ich hatte mich nachts definitiv allein ins Bett gelegt und keinerlei weiblichen Besuch zur Übernachtung eingeladen! Das Wundern wurde immer stärker, und ich versuchte meine Augen zu öffnen.
Plötzlich war ich in meinem physischen Körper und riss die Augen sofort auf. Ich sah mit meinen physischen Augen ganz deutlich eine Frau auf mir sitzen. Irgendwie fühlte sie, dass ich sie plötzlich sehen konnte und stieg in Windeseile von mir runter, rutschte zum Fußende des Bettes und blieb dort in der Hocke sitzen. Ich fühlte genau, was sie dachte. Sie wollte kurz warten, weil sie glaubte, ich könnte sie in meinem normalen Körper nicht mehr länger wahrnehmen, aber dem war nicht so. Ich sagte laut, sie solle sich nicht so sicher fühlen, denn ich könnte sie genau sehen. Noch immer nahm ich sie als dunklen Schatten wahr. In dem Moment sprang sie auf und drückte sich in eine dunklen Nische an die Wand. Ich bat sie doch noch zu bleiben, weil ich doch gern wissen wollte, wie sie hieße und wer sie sei. Doch dann verlor ich langsam die Fähigkeit, sie sehen zu können und sie verschwand." Gut, man könnte nun darüber diskutieren, ob diese angenehme Erfahrung nicht so stark von mir hätte hinterfragt werden sollen."

"In der Nacht erwache ich in meinem zweiten Körper, weil jemand an mir "herumzog". Ich bekam leicht Panik und beschloss physisch aufzuwachen. Als ich physisch erwacht war, sah ich ganz deutlich neben mir eine Freundin stehen, die auch des Öfteren außerkörperlich reiste. Ihr Körper war sehr durchscheinend und ich konnte durch sie hindurchsehen, ich sah direkt hinter ihr meinen Schrank und die Zimmerdecke. Dann verblasste sie langsam, bis sie verschwand.
Am anderen Morgen rief ich sie sofort an und fragte, was sie heute Nacht geträumt habe. Sie sagte, dass sie bei mir gewesen wäre um mich aus dem Körper zu holen, um gemeinsame Erfahrungen zu machen. Sie hatte sich tatsächlich suggestiv darauf vorbereitet, mich außerkörperlich zu besuchen! Ich konnte sogar ihre Kleidung bis ins Detail beschreiben, die sie "getragen" hatte. Sie meinte daraufhin, dass ich gerade die Kleidung beschrieb, die sie am Vortag getragen hat."

Derlei Erfahrungen habe ich bisher viele erlebt. Immer wieder spürte ich die Schwingungen und löste mich von meinem Körper ab. Entweder erforschte ich im Anschluss die Umgebung meiner Wohnung, ging durch die Tür nach draußen oder flog gleich direkt durch die Decke, oder das Dach, bis hoch in die Luft. Wenn ich mich daraufhin in der Luft befand, konnte ich mir aussuchen, wohin ich nun fliegen wollte.

5. Langzeit-Phasen-Bestimmung und Differenzierungsmöglichkeiten bei außerkörperlichen Erfahrungen

Die meisten Praktiker gehen davon aus, dass keine Ängste mehr bestehen, wenn man es einmal geschafft hat, sich vom Körper zu lösen, doch das ist nicht ganz richtig. Es gibt zwei verschiedene Phasen, also Ebenen, in der Entwicklung zu einem problemlosen, außerkörperlichen Zustand, die für einen hervorragenden, anhaltenden Erfolg zu durchqueren notwendig sind. Dabei gehe ich von dem Ziel des Praktikers aus, jederzeit einen außerkörperlichen Zustand zu erreichen, wenn er es wünscht. Ich spreche jetzt nicht von der Zielsetzung, bei der man übt und meditiert, sodass man ein bis zwei Erfahrungen in der Woche oder im Monat hat, sonern ich spreche im Folgenden von der voll bewussten Kontrolle ohne irgendwelche Wahrnehmungsbrüche außerhalb des Körpers. Die außerkörperlich Reisenden, oder die, die es werden wollen, teilen sich (aufgrund meiner gesammelten Erfahrungen) in zwei Arten von Praktikern bzw. Aspekte auf:

Praktiker A/Aspekt A/Level A/Phase I:

Fähigkeiten: Klarheit, Motivation, Wissen

Nachteile: selbstüberschätzt, leugnet Ängste, keine Bewusstseinskontinuität, desorientiert, d.h. driftet schnell ins Träumen ab

Dieser hat von außerkörperlichen Erfahrungen gelesen und möchte sie unbedingt erlernen. Seine Begeisterung für die Möglichkeit, mit einem unsichtbaren Körper durch die Luft zu fliegen und in fremde Schlafzimmer einzudringen oder Abenteuer in fremde Länder zu erleben, spornt ihn dermaßen an, dass er in vielen Nächten meditiert, sich Suggestionen erteilt und alles darüber liest, was er finden kann. Nach einer gewissen Übungszeit erreicht er tatsächlich den Zustand der Außerkörperlichkeit und sieht sich dem Ziel nahe. Doch so lange er auch übt, er kann es auf einige Erfahrungen im Monat bringen, die auch leider nicht eine wirklich annehmbare Wahrnehmungsqualität und Stabilität enthalten, wie sie im Alltag mit den physischen Sinnen zu erleben ist. Seine Erfahrungen sind spannend und interessant, aber trotzdem bleibt ein kleiner, bitterer Nachgeschmack, denn er fühlt, dass ihm etwas fehlt. In seinen Erfahrungen kann er fliegen und Abenteuer erleben, doch erfährt er in diesen Wahrnehmungsbrüchen winzige Momente, als würde er etwas überspringen. Er fühlt die Schwingungen aufkommen, aber plötzlich ist er aus dem Körper heraus. Er möchte das Zimmer verlassen und mit einem Mal fliegt er schon in der Luft. Es tauchen also minimale Blackouts auf, so als verliert er manchmal den Faden. Er hat Schwierigkeiten Personen aufzusuchen oder Orte seiner Wahl, es ist nicht einfach, längere Zeit außerhalb seines Körpers zu bleiben, die Erfahrungen sind fast immer zeitlich recht beschränkt. Irgendwann hat er die Möglichkeiten ausgeschöpft und findet diese Erfahrungen nicht mehr so spannend wie beim ersten Mal. Er glaubt dann, er habe das Kapitel wohl abgeschlossen und wendet sich anderen Dingen zu. Die Erfahrungen nehmen ab und er hat vielleicht einmal im Monat eine Erfahrung.

Praktiker B/Aspekt B/Level B/Phase II

Fähigkeiten: Stabilität, Bewusstseinskontinuität, orientierungsstark

Nachteile: ängstlich, ablehnend, ausweichend, unaufgeklärt, unmotiviert

Dieser Praktiker erlebt in mancher Nacht ganz automatisch Symptome der außerkörperlichen Erfahrung und fürchtet sich davor. Manchmal findet er sich mit absoluter Klarheit seiner Sinne unter der Decke schwebend wieder, hat panische Ängste und möchte damit nichts zu tun haben. Er besitzt die Auffassung, dass er dem Tode nahe ist oder dass hier etwas Unangenehmes mit seiner Psyche passiert. Wenn er sich nachts in diesem Zustand ertappt, bricht er ihn möglichst schnell ab. In den meisten Fällen kann er diese Erfahrungen nicht zuordnen, möchte aber, dass das aufhört. Notfalls geht er sogar zu einem Arzt oder Psychologen, um ein Mittel zu erhalten, dass diese Symptome stoppen und er nachts endlich seine Ruhe hat. Selbst wenn dieser Praktiker ein Buch über außerkörperliche Erfahrungen einmal lesen sollte, wird er teilweise erkennen, dass seine Erlebnisse hier kategorisiert und aufgeführt werden, mit denen er sich fast jede Nacht herumplagt, aber er wird weiterhin nichts mehr damit zu tun haben wollen, unabhängig davon, welche interessanten Möglichkeiten die Kontrolle dieser Fähigkeit bieten mag.

Praktiker A und B sind gleichzeitig Einstiegsmöglichkeiten, mit denen man sich dem Thema des außerkörperlichen Reisens fix nähern kann. Manche entdecken zuerst Aspekt B in sich und erleben eine erstaunliche Klarheit und Stabilität, aber möchten damit nichts zu tun haben. Dies liegt ganz einfach daran, dass dieser Aspekt sich nicht der Existenz von Aspekt A bewusst ist. Beide sind ein Teil des Unterbewusstseins und man kann sich in den ersten Jahren oftmals nur einen der beiden bewusst machen. Auf diesen muss dann aufgebaut werden, unabhängig davon, wie enorm diese Ängste sind. Aspekt B ist die Hauptblockierung für das Erreichen von außerkörperlichen Erfahrungen, aber gleichzeitig der Träger wichtiger Fähigkeiten für den zweiten Körper! Aus dem Grund ist es unklug, wenn man seine Ängste verdrängt oder hinfortdenkt, weil man sich damit zu einem einsamen Leben als Aspekt A vorverurteilen würde. Wenn man jedoch plant, diese Fähigkeit nur ein wenig auszuprobieren, ohne dies ernsthaft weiterzuverfolgen, reicht es völlig aus, wenn man sich auf Aspekt A beschränkt.

Die meisten meiner Leser werden sich gewiss mit Aspekt A identifizieren können und wohlmöglich innerlich aufschreien und rufen, dass es bei ihnen selbst keine Ängste gibt. Denn sobald man eine außerkörperliche Erfahrung will, dann erreicht man auch eine und Ängste sind etwas für Menschen, die nicht wissen, was da mit ihnen geschieht. etc.

Leider ist es aber auch wieder nur das, was hier aufgeführt wurde: Aspekt A verdrängt Aspekt B, weil er sich somit nicht mit dessen Ängsten auseinandersetzen muss. Natürlich funktioniert das, wie man an den meisten Praktikern sehen kann, aber auf Dauer hat das keinen Bestand. Die Erfahrungen von Aspekt A sind anfangs ganz gut und er wird vielleicht ein Jahr lang spannende Dinge erleben oder länger, aber irgendwann wird er bemerken, dass seine Erfahrungen zurückgehen. Sie nehmen ab. Es wird Zeiten geben, in denen er mehrere Erfahrungen in der Woche haben wird, aber es werden Zeiten kommen, in denen er schon glücklich ist, wenn alle paar Monate einmal etwas passiert. Diese Entwicklung ist keinesfalls ein Rückschritt! Die meisten könnten das denken und werden irgendwann aufhören, außerkörperliche Zustände erreichen zu wollen, da Aspekt A ohne Aspekt B – auf Dauer - einfach nicht in der Lage sein wird, seine Erfahrungen weiter auszubauen. Sie werden eine Art Muster erhalten, das ihn irgendwann langweilen wird. In Phase II zu sein bedeutet eigentlich nur, dass man den zweiten Aspekt in Arbeit hat.

Die klassischen außerkörperlichen Erfahrungen von Praktiker A besitzen vielleicht eine recht gute Klarheit, aber eine weniger gute Stabilität. Er mag zwar am anderen Tag denken, dass seine AKE so deutlich war wie eine Erfahrung im Alltag, aber dennoch ist dies nicht wirklich richtig. Es fehlt die Stabilität von Aspekt B. Erst wenn man die Stabilität von Aspekt B mit der Klarheit von Aspekt A kombiniert, bzw. einmal erfahren hat, wird man den Unterschied kennen. Auch neigt Aspekt A dazu Hinweise auf Aspekt B zu überspringen oder unwillkürliche Dimensionswechsel zu vollziehen. Aspekt B hingegen bleibt direkt in der physischen Realität und macht keine Wahrnehmungsbrüche. Wenn Aspekt A plötzlich wahrnimmt, dass sein Zimmer mehr Pflanzen als üblich besitzt oder der Schreibtisch anders aussieht als sonst, so hat er bereits von einer AKE zu einer geträumten AKE gewechselt. Die Stabilität von Aspekt B fehlte. Mehr als 95 % aller außerkörperlichen Erfahrungen sind binnen kürzester Zeit zu einer geträumten AKE umgewandelt, wenn Aspekt B fehlt. Aspekt A lässt keine Wahrnehmungsbrüche zu, er beendet höchstens die Erfahrung vorzeitig.

6. Reinkarnation

Reinkarnation bedeutet so viel wie "Wiederverkörperung". Hierbei wird davon ausgegangen, dass ein Mensch nach seinem Tode erneut in einem Baby wiedergeboren wird. Dieser Kreislauf soll so lange verlaufen, bis man eine gewisse psychische Reife erreicht hat, die den jeweiligen Menschen irgendwann einmal auf eine höhere "Bewusstseinsebene" verhilft. Gegen diese Denkweise ist nichts einzuwenden, doch ranken sich um eine solche These, die besonders in Indien und im Buddhismus großen Anklang findet und deren Religion darstellt, viele Gerüchte. Da gibt es z.B. die Annahme, dass man durch schlechte Taten ein negatives "Karma" erzeugt. Dies bedeutet, man begeht eine schlechte Tat an einem Menschen und daraufhin wird diese mit in das nächste Leben verschleppt, um dort selbst einmal die Rolle des Opfers anzunehmen. Eine Art lebenübergreifendes Belohnungs- und Bestrafungssystem. Während z.B. in deutschsprachigen Ländern das Schulfach Religion unterrichtet wird, so ist Buddhismus das Standardfach in Japan und anderen fernöstlichen Ländern. Die Lehren Buddhas beinhalten u.a. ein Weiterleben nach dem Tode zur Vorbereitung auf das Betreten eines neuen Babykörpers. Je unfreundlicher ein Leben gelebt wurde, desto niedriger und weniger lebenswert soll das neue Leben sein. In Indien spricht man darum vom "Kastensystem". Je höher die Kaste, desto positiver ist das Karma. Ein Bettler ist demnach sehr unfreundlich in seinem vorherigen Leben gewesen und verbüßt nun ein Leben in Armut und Leid. Sollte man einem solchen Bettler in Indien begegnen und ihm ein Almosen geben, muss man sich bei ihm bedanken, wenn er es annimmt. Dies klingt erst einmal sehr irritierend, aber der Bettler erlaubt es dem Spender das Almosen zu geben, immerhin wirkt sich diese Spende nicht positiv auf sein weiteres Karma aus, das er doch durch seine Armut und Leid auszugleichen versucht.

Wenn man einmal darüber nachdenkt, fällt vielleicht auf, dass hier ein Denkfehler im System besteht. Denn Zeit kann es nur innerhalb unseres materiellen Systems geben. In eine Welt mit Jugend, Alter, Leben und Tod. Außerhalb des materiellen Lebens, also wenn man verstorben ist, kann die nachfolgende Realität nicht von Zeit und Raum beeinflusst sein. Aufeinanderaufbauende Leben können somit nicht existent sein.

»Zeit ist eine Illusion!« wird immer wieder in esoterischen Schriften geäußert. Das stimmt auch, aber die meisten glauben weiterhin an Reinkarnation. Eigentlich gibt es dieser Aussage nach keine Reinkarnation, sondern nur eine Multi-Inkarnation, d.h. die Ganzheit des Selbst hat sich in mehreren Zeitepochen inkarniert und dies zur gleichen Zeit! Somit kann es keine Reinkarnation geben, in dem Sinne, dass man ein Leben lebt, stirbt und dann in einem neuen Babykörper wiedergeboren wird. Diese allgemeine Reinkarnationstheorie hat sich nur aus pragmatischen Gründen all die Jahrtausende halten können, da sie einem Anfänger sehr gut helfen kann, sich selbst überhaupt in mehreren Existenzen vorstellen zu können, ohne sich von Gleichzeitigkeit verwirren zu lassen. Gleichzeitigkeit bedeutet nicht, es gäbe keine Möglichkeit der Zeitwahrnehmung, sondern nur, dass sich jemand, der sich von der Zeit befreit hat, jederzeit mit seinem Bewusstsein in eine bestimmte Zeit und einem bestimmten Raum einspielen kann. Das wiederum sagt aus, dass ein Zeitloser nicht wirklich zeitlos ist, er ist lediglich in der Lage, jeden beliebigen Zeitpunkt und somit jede Zeitepoche, die jemals existiert hat oder existieren wird, aufsuchen zu können. Am besten stelle man sich einfach diesen Zeitlosen so vor, als habe er die Möglichkeit, wie jemand, der z.B. fernsieht, plötzlich aus einem Cowboyfilm in einen Science-Fiction zu wechseln. Genau so kann der Zeitlose sich von einer Zeitepoche in die andere begeben. Im Weiteren ist ein Zeitloser in der Lage, den Tod nicht mehr wahrzunehmen, da der Tod im Allgemeinen die Beendigung des gegenwärtigen Lebens darstellt und für ihn nicht mehr nötig wird. Doch jemand, der es geschafft hat sich jederzeit aus einem Leben zu entfernen und in ein anderes einzusteigen, kann demnach die Erfahrung des Todes umgehen.

Sind Leben wirklich gleichzeitig?

Wenn ich mit einer Person auf der anderen Seite der Erdkugel spreche, sei es im Internet oder per Telefon, so ist diese auch um einige Stunden in der Vergangenheit oder Zukunft „verschoben“, obwohl wir uns gleichzeitig unterhalten. Kann ich da zu meinem Freund sagen: „Du lebst in der Vergangenheit und nicht gleichzeitig“? Er besitzt seine Gegenwart und ich meine. Der einzige Unterschied ist die Tageszeit. Wäre es klug, die Tageszeit als Maßstab für die Existenz einer Person in der Vergangenheit, Zukunft oder Gegenwart zu sehen? Die Existenz von Leben setzt hier Gegenwart voraus.

Aus einer „höheren“ Perspektive gesehen kann nur Zeit in einem physischen Rahmen, also in einer materiellen Umwelt existieren, weil hier auch Tod und Verfall anzutreffen sind. Außerhalb der Materie, also z. B. in einem rein psychischem Raum, gibt es keinen Tod und keinen Verfall. Somit wird auch die Zeit in einer anderen Art und Weise wahrgenommen, wenn diese für sich allein dort überhaupt existieren sollte. Anfangs- und Endzeitpunkt sind in einer zeitlosen Ebene gleich, und dies bringt es mit sich, dass alle Leben zur gleichen Zeit abrufbar, bzw. besuchbar sind.

Stellen wir uns mehrere Leben auf einem zeitstrahl vor, so kann es Aufschluss darüber geben, dass eine Persönlichkeit außerhalb von unserer Zeit und unserer Materie alle Zeitepochen überblicken kann. Hilfreich ist hier wieder die Vorstellung eines Holoraums: ein computersimulierter Raum mit lebensechten, festen Gegenständen und Personen in Form von Hologrammen. Nicht, dass wir unbedingt welche sein müssten, aber wenn man sich nun vorstellt, es gäbe viele dieser Räume, die man beliebig betreten kann, lässt klar erkennen, dass man außerhalb dieser Holo-Räume wesentlich unabhängiger vom Zeitablauf der wahrgenommenen Realität als es innerhalb dieser Räume wäre.

Wie kann ich sie mir bewusster machen? Wie „sehe“ ich meine anderen Leben?

Das ist gar nicht so schwer, wie man vielleicht denken mag. Die erste Denkblockade entsteht, wenn man mehr über seine Leben wissen will, aber sich an keines erinnern kann. Durchaus verständlich, denn die Leben werden höchst wahrscheinlich von eigenem Unbewussten (oder Seele) aus Sicherheitsgründen voneinander getrennt und in Bezug zueinander 'unterbewusst' gehalten. Wieso? Weil die Gefahr besteht, dass ein Mensch, der spirituell noch nicht weit genug entwickelt ist, versuchen würde, das "vorherige" Leben wieder aufzunehmen. Eine solche Person würde losziehen und den geliebten Partner von damals suchen und das andere Leben wieder aufgreifen. Wer jedoch um den Wert seines gegenwärtigen Lebens weiß und weit genug ist sagen zu können, dass ihm oder ihr das nicht passieren wird, dann kann man dieser Amnesie mit einigen Tricks beikommen:

1. Eigentlich existieren alle Leben gleichzeitig, doch weil wir eine zeitliche Wahrnehmung besitzen, kommen uns Leben oft vergangen, bzw. bereits gelebt vor. Diese anderen Leben tauchen in unseren Träumen auf. Ein Indiz für die Tatsache, dass die Leben gleichzeitig sind, ergibt sich auch aus Träumen, die in der Zukunft spielen können. Man mag es so interpretieren wollen, dass es von Science-Fiction-Filmen o.ä. inspiriert ist, aber das Argument kann man immer anwenden, auch auf jene Leben, die zeitlich gesehen hinter uns liegen. In diesem Kontext mögen es dann Western oder Eastern sein. Doch wenn die Leben nicht gleichzeitig sein sollten, wie kann ich dann von einem Leben träumen, das in der Zukunft seinen Platz findet? So bin ich mir sicher, dass die Träume hier sehr gute Unterstützung liefern, weil in ihnen unsere alltgälichen Zweifel und Amnesie wesentlich geschwächter sind. Suggestionen, die so formuliert sind, dass sie andere Leben ins Traumbewusstsein heben sollen, sind sehr effektiv. Die meisten Informationen über meine eigenen „vergangenen“ und „zukünftigen“ Leben habe ich mithilfe meiner Träume und das Aufsuchen erweiterter Bewusstseinszustände in Erfahrung bringen können.

2. Da alle Leben gleichzeitig existieren, gibt es immer wieder Interaktionen zwischen den Persönlichkeiten, die diese Leben in ihrem jeweiligen Alltag durchleben. Interessen, Wünsche, Hobbies, Meinungen, Gefühle, Gedanken usw. fliegen bildlich gesprochen von Kopf zu Kopf über die Zeit hinweg, in das Habitat des parallel-existierenden Selbstes. Damit möchte ich sagen, dass all diese persönlichen Ausrichtungen von anderen Leben her mit beeinflusst werden. Beispiel:

a) Wenn man ein starkes Interesse an Ägypten besitzt, dann rührt es daher, dass man zu dieser Zeit ein Leben besitzt
b) Wenn man dazu neigen sollte, immer wieder in Kleidung indianischen Stils zu tragen, dann beeinflusst hier ein Leben aus anderer Zeit
c) Wenn es einem gefällt, sehr häufig chinesisch zu essen, in China Urlaub zu machen und sogar die Sprache erlernen möchte, dann ist hierfür der Grund, dass man in China ein Leben besitzt usw.

Dies kann man beliebig weiterführen. Manche Menschen dringen hier so weit in die Materie, dass sie sogar psychische Probleme und Krankheiten aus anderen Leben in ihren Alltag transferieren. Aber auch starke Ablehnungen mit intensiven Gefühlen können auf eine Interaktion mit einem anderen Leben deuten. Es ist eine Frage dessen, welches angenehme oder aber unangenehme Erlebnis hier im Unterbewusstsein wirken möchte.

Wie kann ich bei anderen Leben unterscheiden, ob es sich wirklich um mein eigenes oder ein fremdes handelt?

Das ist leider schwer zu bestimmen. Auf der einen Seite ist es möglich, dass es tatsächlich „eigene“ Leben gibt, und man sie durch die Analyse persönlicher Interessen und Geschmäcker etc. bewusster machen kann, aber auf der anderen Seite ist es vermutlich eher so, dass zwar unterschiedliche Persönlichkeiten jene verschiedenen Leben leben, aber gleichzeitig Teile einer höheren, übergeordneten Wesenheit darstellen, die Teile einer Ganzheit des Selbst sind oder, weniger spezifisch, als das Unbewusste bezeichnet werden könnte. Somit sind sämtliche Persönlichkeiten Teil eines größeren, umfassenderen Wesens, das sich vielfach und zur gleichen Zeit auf dem Zeitstrahl der Erde inkarniert hat (siehe: Ganzheit des Selbst). Wenn man nun schon allein drei Menschen kennt, die behaupten Cäsar oder Kleopatra gewesen zu sein, widerlegt dies noch lange nicht die Existenz multidimensionaler Existenzen, sondern kann ein Hinweis sein, dass manche Leben aus anderen Zeitepochen von mehreren Persönlichkeiten besuchbar sind! Dies gibt uns vielleicht einen vagen Hinweis auf etwas ganz Erstaunliches, das mit unserem persönlichen Leben zu tun hat, sollte man dabei reif genug sein, sein eigenes Leben für jedermann betretbar zu betrachten.

Gibt es Definitionsprobleme?

Oh ja! Aufgrund der Beweglichkeit unseres Bewusstseins ist es möglich, dass mehrere Personen z. B. das Leben Cäsars oder Kleopatras besuchen und einzelne Erfahrungen aus deren Leben nacherleben können. Auch möglich, dass man sich im Körper eines Tieres oder Baumes wiederfindet. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt. Das Problem ist also offensichtlich: Wenn man sich als Tiger erfährt, bedeutet dies dann automatisch, dass man in einem anderen Leben ein Tiger gewesen ist? Die Antwort auf diese Frage lautet deutlich „Nein“. Die anderen Leben sind meines Erachtens Erfahrungen in einer anderen Zeitepoche. Rein theoretisch ist es auch möglich, mein eigenes Leben miterleben zu können (man schaue hierzu den Film „Being in John Malkovitch“, um dies für sich selbst klarer machen zu können), wenn man sein Bewusstsein auf die exakte, psychische Position meines Selbst einstellen würde. Mein Leben ist also in der Tat einzigartig, aber durchaus von Vielen erfahrbar.

Ist dann nicht jedes Leben für jeden erfahrbar?

Richtig! Jeder von uns kann jedes beliebige Leben aufsuchen und Erfahrungen in diesem machen, sei es mithilfe des Träumens oder als Beobachter der Szenerie im zweiten Körper (siehe: AKE und luzide Träume). Doch gilt diese Sichtweise höchstwahrscheinlich nur aus der Perspektive der Ganzheit des Selbst. Sobald man diese erreicht hat, sind alle Leben zugänglich. Andernfalls wird einem eine Erfahrung in einer anderen Zeitepoche wie ein vergangenes oder gar zukünftiges Leben erscheinen.

Woher soll man denn wissen, wo man sich, während einer solchen Erfahrung, genau auf dem Zeitstrahl befindet?

Auf welcher Position sich das Leben auf dem „Zeitstrahl“ befindet, das kann man erst einmal nicht in Erfahrung bringen, weil man z. B. in einem Traum mitten in der Szene erscheint und nirgends ein Kalender hängt oder eine Uhr herumliegt. Man kann nur aufgrund der Kleidung, der Umgebung und der Personen vermuten, wo man genau ist.

7. Switching

Das Switching ist eine Technik, die aus dem Wachzustand heraus geschieht. Sie ist für Fortgeschrittene definitiv besser geeignet als für Anfänger. Das Problematische mit dem Switching ist, dass man direkt in die Erfahrung hineinspringt, während man eben noch völlig wach und normal in seinem Stuhl saß oder sich eben auf das Sofa oder ins Bett legte. Im ersten Moment schießt einem das Blut in den Kopf, man fühlt sich bedroht und bekommt Angst oder sogar Panik, seine vertraute Umwelt und die Kontrolle über sich selbst zu verlieren. Nach einer Menge Übung fällt dieses Gefühl der Bedrohung teilweise weg und es wird angenehmer. Aus diesem Grund empfehle ich den Umgang mit der Dissoziation als Voraussetzung für das Switching auch nur den Fortgeschrittenen, weil das (darauffolgende) Switching einem Anfänger sehr schnell die Lust an solchen Erfahrungen nehmen kann. Die Person könnte dann die Bedrohung für ernsthaft existent halten und alle weiteren Versuche, sich weiterzuentwickeln, für gefährlich halten. Als Anfänger sollte man definitiv mit dem luziden Träumen beginnen. Man beachte unbedingt diese Warnung!

Das Switching ist eine Fokussierung auf die Gegenwart. Kein Gedanke an Vergangenheit oder Zukunft, keine Erinnerungen an vergangene Zeiten, dies alles und mehr zeichnen diesen Zustand aus, den man temporär betritt. Man kann direkt in eine Erinnerung an ein anderes Leben switchen oder in eine Erinnerung an Taten aus höheren Bewusstseinszuständen, in den zweiten oder dritten Körper hinein, in andere Wahrscheinlichkeiten oder in luzide Träume. Im Weiteren einige Beispiele, um es ein wenig anschaulicher zu machen.

"Ich legte mich nachts ins Bett. Es war bestimmt schon 2 Uhr, und ich beobachtete die vielen Pünktchen oder Sternchen vor meinen Augen, wie sie millionenfach umherwirbelten. Langsam wurde die zweidimensionale Schwärze dreidimensional, und ich suchte den Raum nun nach einem Orientierungspunkt ab. Plötzlich sah ich einen "Stern", einen leuchtenden Punkt aufblitzen, deutlich heller als die kleinen Pünktchen. Ich schaute in diese Richtung und im Bruchteil einer Sekunde stand ich vor einer rechteckigen "Klappe" oder einem Fenster, hinter dem ich einen Raumschiffhangar erblicke. Plötzlich und mit einem sausenden Geräusch bin ich direkt in der Szene und befinde mich in einem gigantischen Raumschiffhangar mit einigen leeren Shuttles. Es war so genial und deutlich, dass mir der Atem stockte. Cyberspace war nichts dagegen, dachte ich mir und schaute mich vollbewusst und mit einer unvergleichlichen, glasklaren Wahrnehmung staunend um. Es war so echt, so real, und ich war mir auch völlig darüber bewusst, dass ich eigentlich im Bett lag und gerade eben hier hingeswitcht war. Die Faszination bei solchen Wahrnehmungen ist wirklich phänomenal und sehr intensiv. Es war ein geniales und wundervolles Erlebnis!"

"Ich lag vielleicht ein paar Minuten im Bett und habe mich dann wieder einmal auf meine geschlossenen Augenlider und Sternchen konzentriert, und sehe schnell einen leuchtenden Punkt. Sofort konzentrierte ich mich und hielt mental an ihm fest. Ich schaute dann immer weiter in diese Richtung und dachte daran, daß dieser Punkt eigentlich aussehe wie ein Stern am nächtlichen Himmel. Ich guckte weiter und plötzlich sah ich zwei Sterne dann wurde das Bild unvermittelt dreidimensional und ich stand mit einem Mal auf einer Anhöhe und blickte in einen riesigen Sternenhimmel mit wunderschönen Sternen. In der Ferne sah ich sogar ein paar Berge am Horizont! Ein wahres Panoramabild! Diese Dreidimensionalität war einfach unglaublich, und ich war vollends begeistert. Rechts von mir erkannte ich dann einen ältereren Mann. Es war der Mann, dem ich auch oft in meinen Träumen begegnet war... und bin daraufhin sofort wieder ins Bett zurückgeswitcht."

"Ich lag nachmittags in meinem Bett und habe mich im Dissoziieren geübt, als ich plötzlich in eine Szene hineinswitche. Dieser Traum hatte aber mehr die Atmosphäre einer Erinnerung. Ich saß dort auf einem Stuhl nahe einer Frau, die mir gegenübersaß. Wir hielten uns an den Händen und schauten uns an. Wir schienen irgendwas zu machen, aber ich verstand es nicht gleich. Ich hatte einen sehr engen Fokus und schaute nur auf unsere Hände, als mir auffiel, dass sie anscheinend schwarze Handschuhe trug mit etwas Fell oben dran. Ich wunderte mich über ihren kleinen Mund und ihr so spitz zulaufendes, kindliches Kinn und den winzig kleinen Mund. Ich dachte noch, dass niemand einen solch kleinen Mund besitzt. Auch bewegte sich der Mund nicht, obwohl ich ab und zu ihre Worte deutlich vernehmen konnte. Dann ging ich weiter nach oben mit meinem Fokus und wunderte mich wieder, denn sie schien einen richtigen umgedrehten, Eierkopf zu haben. So was Komisches, dachte ich, und diese großen seltsamen Augen. Plötzlich weitete sich mein Fokus, und ich sah das ganze Bild: vor mir saß einer dieser kleinen grauen Außerirdischen mit diesen schwarzen Augen, und ich hielt mit ihm Händchen! Das schockte mich derart, dass ich vom Stuhl glitt und auf dem Hosenboden landete, die Wahrnehmung und die Kontrolle verlor. Kurz nahm ich noch ein paar Gestalten wahr, die sich über mich beugten, aber dann switchte ich mit dem Bild des Außerirdischen vor meinen Augen, der irgendwie ganz harmlos, lieb und fast leidend schaute, zurück in meine gewohnte Realität."

Ebenso möglich ist ein Switching auf direktem Wege in den zweiten Körper möglich. Dabei existieren keine Schwingungen und keinerlei Ablösungsprobleme.

Diese Reihe an Erfahrungen soll demonstrieren, wie es anfangs stets aussieht. Natürlich gibt es individuelle Unterschiede und Erfahrungen, aber inhaltlich ist es bei jedem gleich. Weitere Informationen über all dies finden sich in meinen Büchern, Workshops und auch in meinem Blog.