Suche nach Erleuchtung - Teil 5

8. Februar, 2010

Wieder einmal zeigte mir der alte Mann all die Menschen, wie sie auf ihrem Weg zur großen Erkenntnis waren, die sie von ihrem Level 1 zu Level 2 bringen würden. All die Menschen die ich kannte erblickte ich ebenfalls auf der Leiter. Jeder versuchte auf seine Weise dort hin zu kommen. Die einen mit mehr und die anderen mit weniger Erfolg. Es gab für niemanden ein Entrinnen!

“Du kannst deutlich sehen, wo sich jeder befindet, den du kennst…”, sagte er zu mir und schaute zu mir herüber.

Wir hatten Platz auf Baumstümpfen gefunden und ich dachte darüber nach, was ich eben wieder einmal erblickt hatte.

“…Es ist nicht einfach, sich durch dieses Level zu bewegen und den Ausgang zu finden, selbst wenn es eigentlich das Einfachste der Welt ist. Das hast du sicherlich auch schon bemerkt. Aus meiner Sicht ist es lächerlich, so einfach ist es, aber ihr Menschen habt eben Besseres zu tun als euch ernsthaft mit den Dingen des Geistes zu beschäftigen. Was ihr macht ist nur Spielerei.” Lies den Rest des Tagebucheintrags »

Suche nach Erleuchtung - Teil 4

31. Januar, 2010

Wenige Augenblicke später befand ich mich wieder zusammen mit dem alten Mann in einer wäldlichen Umgebung. Wir unterhielten uns.

„Wenn du die große Erkenntnis erreichst, dann werden all diese Gedanken, die du dir ständig machst, nicht mehr so ausschlaggebend sein.“

Ich führte einige Beispiele an Gedanken an, um herauszufinden, ob diese auch betroffen waren.

„In jedem der von Dir genannten Fälle“, antwortete er. „Alle Gedanken, die du momentan überhaupt denken kannst, werden dir in einem ganz anderen Licht entscheiden. Viele werden davon wegfallen und einfach nicht mehr denkwürdig sein. Wieder andere Gedanken werden in einem ganz neuen Licht gesehen und verknüpfen sich mit anderen. Auch massig Erfahrungen aus deiner Vergangenheit werden ganz neu interpretiert werden.“

„Ja, das habe ich mir schon gedacht“, antwortete ich. „Glaubst du denn, dass andere Menschen dann davon profitieren können, wenn ich die Erkenntnis irgendwann erlangen sollte?“

„Du wirst die Erkenntnis für dich behalten müssen“, meinte er knapp und schaute weiter auf den Weg vor uns. Lies den Rest des Tagebucheintrags »

Der Schöpfer

30. Januar, 2010

Langsam entfernte ich mich immer weiter vom Planeten Erde und flog den Sternen entgegen. Während die Erde immer kleiner wurde, tauchten bald neue Planeten auf, die ich nie zuvor gesehen hatte. Wasserplaneten, auf denen sich kaum Land befand, lilafarbene und grüne Planeten, in vielen Arten und überzogen mit einem Glanz, der darauf hinwies, dass sich eine Atmosphäre auf ihnen befand. Wie Billardkugeln rasten sie an mir vorbei und je weiter ich flog, desto mehr entfernte ich mich von meinem Körper, meiner Welt, meinem Alltagsgedanken und den Menschen. Was würde geschehen, wenn ich noch weiter flog? Würde ich dann alles vergessen und mich noch nicht einmal daran erinnern können, dass ich auf dem fernen Planeten Erde einen Körper besaß, der in seinem Bett lag und seelenruhig schlief? Was würde geschehen, wenn ich ihn einfach vergessen würde? Käme ich jemals wieder zurück? Würde man mich am anderen Tage einfach nur tot im Bett auffinden?

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Suche nach Erleuchtung - Teil 3

23. Januar, 2010

Nach einigen Minuten befand ich mich wieder in den Wahrscheinlichkeitsfraktalen. Kurz darauf lief ich schon wieder mit dem alten Mann, den ich in den anderen Sitzungen bereits getroffen hatte, umher. Wir liefen gerade einen Waldweg entlang. Es war, als würde ich mich in diese Szene hineinversetzen, ähnlich wie in einem Traum, nur mit dem Unterschied, dass ich mir jeder meiner Handlungen und der Situation völlig bewusst war. Das einzige Problem ist hierbei die Wahrnehmungsgeschwindigkeit. Die Geschehnisse ereignen sich schneller als ich normalerweise wahrnehme. Es ist, als würde ich an einem Bahnhof stehen und ein ICE rast mit hell erleuchteten Fenstern an mir vorbei. Ich soll dann im Anschluss schildern, was hinter jedem der Fenster in den Abteilen vorgefallen ist. Aus diesem Grund kann ich erst etwas normal wahrnehmen und somit umfangreicher erinnern, wenn die Erlebnisszenen sich auf eine Realität beschränken. In diesem Fall jedoch verhält es sich so, dass ich die Erlebnisse in dieser Realität auch noch mit ins Alltagsbewusstsein befördern muss. Lies den Rest des Tagebucheintrags »

Im Spukhaus Teil 6

21. Januar, 2010

In den letzten Wochen war es sehr ruhig im Spukhaus, in dem ich seit Oktober 2009 wohne. Es gefällt mir hier immer noch, obwohl ich diesbezüglich kaum noch Wahrnehmungen habe, die ich als parapsychologisch einstufen würde - außer natürlich meinen Traum- und Meditationserfahrungen, die ich imme wieder mal erlebe.

Letztes Wochenende hatte ich jedoch eine Freundin zu Besuch und sie schlief dann in meinem Arbeitszimmer auf der Couch. Sie erzählte mir am anderen Morgen, dass sie um 5 Uhr morgens Schritte in der Diele gehört habe. Jemand schien dort auf- und abzulaufen. Auch am Abend hatte sie bereits das Gefühl, ständig beobachtet zu werden. Ebenso den Eindruck, die Türen würden ständig geöffnet werden und jemand schaue kurz hinein, nur um dann wieder zu verschwinden. Ansonsten vernahm sie nur hier und da noch einige seltsame Geräusche, die überhaupt nicht einzuordnen waren. Sie schien aber nicht den Mut besessen zu haben, aufzustehen und nachzuschauen.  Lies den Rest des Tagebucheintrags »